5 Fragen an Patrick Zeh, Küchenchef

1. Traumberuf Küchenchef oder war das eher Zufall?

Die Liebe und das Talent zum Kochen habe ich in die Wiege gelegt bekommen. Meine Grosseltern führten ein beliebtes Restaurant in Leipzig. Mein Vater ist mehrfacher Deutscher Meister im Cocktail mixen und mein Onkel Wolfgang führte lange Zeit ein Hotel. Nach der 10. Klasse begann ich die Lehre als Koch, zuerst in einem Landgasthof in Bayern dann im 5-Sterne Hotel in Leipzig. Seit 1994 trage ich meine Kochmütze und führe die Liebe zur Gastronomie und somit die Tradition meiner Familie weiter.

2. Du bist schon lange in Zermatt – wie kam es dazu?

Im «Feinschmecker Magazin» habe ich einen Bericht über die Schweiz gelesen. Darin waren die Top-Adressen zu renommierten Gastronomiebetrieben gelistet. Spontan habe ich meine Sachen gepackt und mich mit dem Auto – Richtung Süden – in die Schweiz gewagt. Dort angekommen habe ich mich an ausgewählten Adressen vom Feinschmecker Magazin beworben. Als ich dann Zermatt, die finale Destination meiner Reise, erreicht habe, schlug mein Herz höher. Ich wusste, dass ich angekommen war. Zermatt als Gastro-Mekka gefällt mir gut. Eigentlich wollte ich nur ein Jahr bleiben – mittlerweile sind’s 20 Jahre.

3. Wie stehst du zu Fertigprodukten?

Fertigprodukte sind eine gute Alternative Zuhause, wenn es mal schnell gehen muss. Als Koch lernt man das Handwerk ALLES selber zu machen. Das einzige Convenience Produkt, welches wir bei Mama haben sind Pommes Frites, weil der Zeit-Nutzen Faktor schlicht grösser ist. Ansonsten lässt es mir der Berufsstolz nicht zu, andere Convenience Produkte zu verwenden. Es ist eine Herzensangelegenheit von der ganzen Mama Family, dass immer alles von Grund auf frisch gekocht und zubereitet wird.

4. Lieblingskreation für Mama und wieso genau diese?

Mein absolutes Lieblingsessen bei Mama ist das Alpstein Huhn, weil es ein exklusives Produkt ist. Alpstein Hühner waren früher vor dem Aussterben bedroht, mittlerweile sind die Hühner zertifiziert von der Firma Bianchi, welche die Hühner freilaufend in den Alpen halten. Die Farb- und Geschmackskombination von diesem Gericht ist einzigartig. Es gibt diverse Konsistenzen und die Geschmacksexplosion ist gewaltig!

5. Vision Mama's Kochschule - was können wir erwarten?

Mama’s Darling lernt den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln. Kochen ist schön aber will auch gelernt sein! Die Mama Family bringt das Kochen und die gute Laune näher! Mir persönlich ist die Verwendung vom ganzen Tier und Gemüse wichtig. Sozusagen eine Hommage an das Tier und die Natur! Mich stört es, wenn immer nur das Filet gekauft und zubereitet wird. Das ganze Produkt ist kostbar & geschmacksintensiv. Die ganze Bandbreite zu kochen - das lernt Mama’s Liebling bei uns in der Mama Küche.

BACK TO THE ROOTS!

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